Panikattacken / Panikstörung

Die Angst kommt wie ein Blitz aus heiterem Himmel und ist unspezifisch. Im Gegensatz dazu fürchten sich Phobiker vor bestimmten Situationen, Objekten oder Orten. Diese Angst aber überfällt einen ohne Anlass, sie kommt ganz plötzlich und steigert sich innerhalb weniger Minuten zum Höhepunkt. Dieser Angstanfall kann nur wenige Minuten  dauern, kann sich aber auch über Stunden ziehen. Besonders bedrohlich wird dieser Angstanfall erlebt, da er durch starke körperliche Symptome begleitet und oft als lebensbedrohlich erlebt wird. Obwohl es notwendig und wichtig ist, bringt die medizinische Abklärung oft keine Beruhigung, sondern ist sogar ein weiterer Anlass zur Sorge an einer noch nicht entdeckten Krankheit zu leiden.

Einige körperliche Symptome bei Panikattacken

Schwindel, Übelkeit, Kribbelgefühl, weiche Knie, flaues Gefühl im Magen, Herzrasen, Hitzewallungen/Kälteschauer, Schweißausbruch, zittern am ganzen Körper, sich wie gelähmt fühlen, keine Luft bekommen, Beklemmendes Gefühl im Brustkorb, Unruhegefühl, die Angst verrückt zu werden oder zu sterben.

Die Situationen in denen so eine Panikattacke auftritt sind sehr unterschiedlich: beim Autofahren (häufig auf Autobahnen), in oder vor Prüfungssituationen, öffentliche Verkehrsmittel (häufig in U-Bahnen), in überfüllten Geschäften oder stark frequentierten 0rten, bei Konzerten, im Theater oder in Gruppen. Einen Fluchtweg zu haben gibt Sicherheit, denn das Gefühl „nicht aus zu können“, macht Panik. Die Ursachen können vielfältig sein und die Auslöser können ineinander greifen. Überraschend oft sind Menschen aus einem besonders behüteten Elternhaus davon betroffen.

Kontakt

Mag. Johanna Böhm-Schöller
Praxis für Psychotherapie

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